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Neuigkeiten aus der DGfM, dieser Webseite und der Pilzkunde allgemein

13.11.09 Jetzt Bestellbar!

Wer noch eine Geschenkidee für Weihnachten sucht, hier ein Vorschlag: Es ist soweit, das Beiheft 11 kann bestellt werden:

Laber, Doris: Die Funga der Moore des Hochschwarzwaldes - Ergebnisse einer Langzeitstudie
Beiheft 11 (2009) zur Zeitschrift für Mykologie
208 Seiten, 84 Farbabb., 43 S/W-Abbildungen, 1 Tabelle
zum Preis von Euro 25,00 pro Exemplar
Versandkosten werden extra berechnet
Erscheint in Kürze, Auslieferung prompt ab Drucklegung.

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20.07.09 Nachschlag zum Artikel ZMykol 75/1: Datenerfassung muss nicht aufwändig sein

Wir haben im letzten Band über das pilzökologische Forschungsprojekt  im Bayerischen Wald berichtet. Seit Mai sind die in meinem Artikel beschriebenen Messmethoden mit USB-Loggern dort im Einsatz. Dabei haben wir zwei wichtige Erfahrungen gemacht:

1.    Das Programmieren und Auslesen der USB-Datenlogger darf nur mit der typspezifischen Software erfolgen. Andernfalls kommt es zu Fehlmessungen und sogar Beschädigungen.

2.    Die für die Bodenfeuchte beschriebene Anpassungselektronik hatte einige Ausfälle zu verzeichnen. Offensichtlich lag dies an den großen Temperaturunterschieden im Bayerwald zwischen Tag und Nacht. Es traten nämlich Kontaktprobleme an den Klemmen auf. Deshalb wurden die Verbindungsdrähte nun direkt an die Platine gelötet. Jetzt laufen die Anlagen störungsfrei.

Die zweite Folge der Artikelreihe, diesmal über die morphologischen und physikalischen Merkmale von Böden, wird voraussichtlich im ersten Band 2010 erscheinen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals auf www.pilze-amorbach.de hinweisen. Hier finden Sie u.a. weitere Hinweise zu angepassten Forschungsmethoden und pilzökologischer Literatur.


26.06.09 Pilzgarten der Halleschen Behindertenwerkstätten eröffnet

Feierliche Eröffnung von "Pilzkult" in Halle a.d. Saale

Nach über 6 Monaten Planungs- und Bauzeit ist auf dem Gelände der Halleschen Behindertenwerkstätten ein riesiger Pilzgarten entstanden und im Beisein von Vertretern der Stadtregierung, der Sponsoren, der DGfM und den Medien am vergangenen Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert worden. Viele behinderte und nichtbehinderte Mitarbeiter der Werkstätten stemmten für das Großprojekt 50 Tonnen Eichen-, Buchen-, Pappel- und Birkenholz und beimpften es mit Shiitake, Austernpilzen, Kräuterseitlingen, Chinesischen Morcheln, Limonen- und Toskanapilzen. Ab dem kommenden Herbst werden dann geschätzte 1000 kg knackige Frischpilze jährlich unter die Hallenser Bevölkerung gebracht.
Eher zufällig begegneten sich Werkstättenleiter Steffen Behnke und der erfahrene Hobbypilzzüchter Heinz Plage im Dezember 2008, als Plage auf der Suche nach Holz für seine private Pilzzucht war. Schnell wurden Pilzzucht und Arbeit für Behinderte zusammengebracht und die Idee des Pilzgartens war geboren. Mit viel Begeisterung konnte in der Folgezeit ein schlagkräftiges Team zusammengestellt werden, dass neben den beiden Herren aus etwa 10 behinderten Mitarbeitern, der Geschäftsführung und Sponsoren besteht. Die großzügigen Preiskalkulationen der Holz- und Pilzlieferanten –  Landesforstbetriebe, Hawlik Euro-Pilzbrut GmbH und Integra Lausitz GmbH –  trugen zudem maßgeblich dazu bei, dass nun auf über 1500 Holzklötzen schmackhafte Speisepilze für den regionalen Markt heranwachsen können.
Der Pilzgarten, der unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados auf dem Freigelände der Werkstätten anschaulich angelegt wurde und auch von Schulklassen besichtigt werden kann, ist wie geschaffen für die Pflege und Bewirtschaftung durch Behinderte, da in diesem Projekt zu jeder Zeit alles direkt erlebbar und begreifbar ist. Für die DGfM ist dieses Projekt besonders wertvoll, weil die Wissensvermittlung von ökologischen Prozessen an einer besonders menschlichen Stelle erfolgt und weil nicht zuletzt die Pilze dabei eine, wenn nicht die zentrale integrative Rolle spielen. Die Freude bei Plage und seinem Team dürfte bei der Ernte der ersten Exemplare riesengroß sein.


10.04.09 Bericht von der Sitzung des deutschen Nationalkommitees der IUBS 8.4.2009

Viele Mitglieder der DGfM wissen sicher nicht, dass die Deutsche Gesellschaft für Mykologie Mitglied in der International Union of Biological Sciences (Internationale Vereinigung der biologischen Wissenschaften, IUBS) ist. Am 08.04.2009 nahm der Präsident der DGfM an der Sitzung des Deutschen Nationalkommtees (DNK) der IUBS in Freiburg teil. Mit unserer Mitgliedschaft hat die DGfM Einfluß auf Entscheidungen auf globaler Ebene, die insbesondere den Klimawandel, die Bewahrung der Biodiversität und die Entwicklung der Weltbevölkerung betrifft. Die DGfM spielt somit in der „Bundesliga“ der biologischen Fachgesellschaften mit.
Anwesend waren Prof. Dr. Tala Younès  (Emeritusdirektor der IUBS), Prof. Dr. Dr. hc. Erwin Beck (ehem. Präsident des DNK, jetzt Schatzmeister), Prof. Dr. Raldf Reski (Präsident DNK) und  Dr. Roswita Schönwitz (Deutsche Forschungsgemeinschaft). Auf der Sitzung vertretene Gesellschaften waren u.a. die Deutsche Zoologische Gesellschaft, die Deutsche Botanische Gesellschaft, die Gesellschaft für Tropenökologie, die Gesellschaft für Anthropologie und viele mehr. Viele der vertretenen Gesellschaften haben ähnliche Mitgliederzahlen wie die DGfM und sind ebenfalls aus professionellen und nichtprofessionellen Mitgliedern zusammengesetzt. Das DNK vertritt somit auch die Interessen der Fachgesellschaften auf internationalem Niveau.
Die Tagesordnungspunkte der Sitzung in Freiburg dienten vor allem der Information der Gesellschaften bezüglich der Arbeit der IUBS auf internationaler Ebene. Für die DGfM ist vor allem die Möglichkeit zur finanziellen Förderung von Tagungen oder Aktivitäten auf nationaler Ebene interessant. Außerdem bietet die Internetseite der IUBS für die DGfM ein internationales Forum für Ankündigungen.
Eine Mitgliedschaft im VBio (www.vbio.de) wurde von der IUBS allen Fachgesellschaften empfohlen. Der VBio wird als Deutscher Dachverband der biologischen Gesellschaften häufig von Politikern für Entscheidungen konsultiert und hat somit einen sehr großen Einfluß. Die DGfM ist bisher nicht im VBiol Mitglied.
Von den einzelnen Gesellschaften wurden Aktivitäten im Darwin-Jahr 2009 vorgestellt. Ich informierte über die anstehende Dreiländertagung in Österreich.

Gez. Ewald Langer (Präsident der DGfM)


09.04.09 Verkauf von Altbeständen der Zeitschrift für Mykologie und von Beiheften zur Zeitschrift für Mykologie

Liebe Mitglieder, Bibliophile und Bibliomane, Sammler mykologischer Zeitschriften,

wir trennen uns von Beständen der Zeitschrift für Mykologie und den Beiheften. Nutzen Sie bitte diese Gelegenheit zur Vervollständigung ihrer Zeitschriftensammlung.

Wir gewähren auf die vor 2005 erschienenen Ausgaben der Zeitschrift für Mykologie sowie die lieferbaren Beihefte einen Preisnachlass von 50 %.

Greifen Sie schnell zu, denn ausgeliefert wird nach Eingang der Bestellungen. Einige Ausgaben sind nur noch in wenigen Exemplaren lieferbar. Falls Sie nur dann eine Bestellung aufgeben möchten, wenn eine lückenlose Folge von lieferbaren Bänden gewährleistet ist, so geben Sie dies bitte gesondert auf Ihrer Bestellung an. Diese Aktion ist zeitlich beschränkt, wir liefern bis 31.12.2009 zu den angegebenen Bedingungen solange der Vorrat reicht.

Bitte beachten Sie, dass einzelne Hefte gelegentlich minimale Lagerspuren haben können. Ein Austausch kann in diesen Fällen nicht gewährleistet werden.

Übrigens gilt dieses Angebot nicht nur für Mitglieder, sondern für alle Interessierten. Geben Sie dies bitte auch im Kreis der Vereine und Arbeitsgemeinschaften so weiter.

Von den erschienenen Beiheften zur Zeitschrift für Mykologie sind wenige Bände 3 und 4, sowie 9 und 10 noch lieferbar. Bisheriger Einzelpreis von Band 3 und 4 12,00 Euro, jetziger Sonderpreis 6,00 Euro! Kosteten die Bände 9 und 10 jeweils 19,50 Euro,  liefern wir diese im Rahmen der Aktion zum ermäßigten Betrag von jeweils 9,75 Euro.

Zur Erinnerung hier noch einmal die Titel der Beihefte:

Band 3: Krieglsteiner, G.J. (1981) - Verbreitung und Ökologie 150 ausgewählter Blätter- und Röhrenpilze in der Bundesrepublik Deutschland

Band 4: Krieglsteiner, G.J. (1982) - Verbreitung und Ökologie 200 ausgewählter Blätter-, Röhren-, Poren- und Rindenpilze in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Beitrag von Heinz Clémençon: Kompendium der Blätterpilze: Camarophyllus

Band 9: Autori varii (1999)Bemerkenswerte Pilze – Icones miscellaneae fungorum – 20 Fachbeiträge (reich farbig illustriert)

Band 10: Dobbitsch, P. (2000) - Inhaltsverzeichnis und Index zur Zeitschrift für Mykologie 1990-1999 – 336 Seiten; Index u. a. nach Arten, Gattungen, Sachthemen, Personalia, Buchbesprechungen, Autoren; Index der DGfM-Mitteilungen ebenso.

Bitte benutzen Sie zur Bestellung die nachfolgenden Listen, die Sie in der pdf-Datei finden: Liste der noch verfügbaren Hefte [pdf, 11KB]

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Nachschlag zum Artikel in der ZMykol Band 75/1: „Pilzökologische Datenerfassung muss nicht aufwändig sein"

H. Halbwachs

Wir haben im letzten Band über das pilzökologische Forschungsprojekt  im Bayerischen Wald berichtet. Seit Mai sind die in meinem Artikel beschriebenen Messmethoden mit USB-Loggern dort im Einsatz. Dabei haben wir zwei wichtige Erfahrungen gemacht: Mehr unter Aktuelles

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