Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie, DGfM, wurde im Jahre 1921 als "Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde, DGfP", gegründet zur Förderung der wissenschaftlichen Pilzforschung, der Pilzkenntnis und der Pilzberatung. Der zunächst an den Universitäten Freiburg und Würzburg, später an der Universität Berlin lehrende Professor für Pflanzenphysiologie, Karl Johannes Kniep, übernahm die Leitung der Gesellschaft. Gleichzeitig wurde die 'Zeitschrift für Pilzkunde' ins Leben gerufen.
Im Jahre 1977 änderte die Gesellschaft ihren Namen; sie nennt sich seither "Deutsche Gesellschaft für Mykologie". Die Bezeichnung des gesellschaftseigenen Publikationsorganes änderte sich entsprechend zu "Zeitschrift für Mykologie". Mit Beginn des Jahres 2002 gibt die DGfM das englischsprachige mykologische Journal "Mycological Progress" heraus.
Seit 1981 zeichnet die DGfM verantwortlich für die Aus- und Fortbildung von Pilzberatern, jetzt Pilzsachverständige genannt. Sie etablierte ein einheitliches Ausbildungssystem, das nach 1990 auf ganz Deutschland ausgedehnt wurde.
Im Laufe der Geschichte der "Deutschen Gesellschaft für Mykologie" wirkten viele international anerkannte Mykologen - professionelle wie auch Freizeitforscher - als Mitglieder in der Gesellschaft. Stellvertretend seien hier nur einzelne Personen hervorgehoben:
