Aktuelle Meldungen & Ereignisse

Pilze auf der "Konferenz der Arten"

 

Im Rahmen der "Konferenz der Arten" vertreten die Arbeitsgemeinschaft Pilze im Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe e.V. (PiNK) und die Mykologen des Staatlichen Museums für Naturkunde (SMNK) das Thema Pilze.

Europäischer Pilztag

Auf Initiative des TINTLING findet am 24. September 2016 der erste Europäische Pilztag statt.

Pilz-Apps im Test

Beim Pilze sammeln liegen besonders unter jüngeren Leuten Pilz-Apps als Bestimmungs­hilfe im Trend. Wir wollten wissen: was können die Apps wirklich? Dazu haben wir sieben Produkte einem ausführlichen Test unterzogen. Nur ein Produkt erreichte eine gute Gesamtbewertung.

Den vollständigen Text finden Sie im angehängten Dokument.

Warnplakate vor Knollenblätterpilz

In der letzten Woche gab es mehrere Vergiftungen mit dem grünen Knollenblätterpilz unter syrischen Flüchtlingen. Am Montag ist ein 16-jähriger Junge gestorben.

Die Medizinische Hochschule Hannover hat Warnplakate vor dem Knollenblätterpilz in mehreren Sprachen erstellt, die wir hier in Kopie zur Vervielfältigung anbieten.

Unsere Bitte an alle Mitglieder und Pilzinteressierte: Helfen Sie mit bei der Aufklärung, und geben Sie Kopien der Plakate an die lokalen Flüchtlingsnetzwerke und andere zuständige Stellen weiter.

Für das Präsidium

Wolfgang Prüfert und Martin Schmidt

2016: Lepista personata (Fr.) Cooke 1871, Lilastieliger Rötelritterling

Lilastieliger Rötelritterling, Pilz des Jahres 2016

Mit dem Lilastieligen Rötelritterling stellt die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. einen Pilz des Jahres vor, für dessen Erhalt Deutschland eine besondere Verantwortung hat. Der attraktive Pilz kommt verbreitet vor, hat aber durch die fortschreitende Grünlandintensivierung schon viele seiner Lebensräume verloren. Lepista personata, auch Masken-Ritterling genannt, ist mit seinem kräftigen, 5-25 cm großen hellockergrauen Hut und dem bei jungen Pilzen kräftig violetten Stiel ein gut charakterisierter und attraktiver Wiesenpilz.

Zusammenstellung der Vergiftungssyndrome

Ziegelroter Risspilz (Inocybe erubescens)

Der DGfM-Fachausschuss „Pilzverwertung und Toxikologie“ hat in der angehängten Datei Steckbriefe der Vergiftungssyndrome mit Informationen und Beschreibungen zusammengestellt.
Die Informationen sollen vor allem Pilzsachverständigen, aber auch medizinischem Personal oder anderen Interessierten den aktuellen Wissensstand vermitteln.

Datum: 25. Juli 2015

Wechsel des Schriftführers zum 1. August 2015

Leider muss Hans Halbwachs aus gesundheitlichen Gründen seine Aufgaben im Präsidium abgeben. Wir bedauern dies sehr, da wir einen erfahrenen und stets hilfsbereiten Kollegen im Präsidium verlieren. Er wird aber weiterhin in Fachausschüssen und im Redaktionsteam der ZfM für die DGfM tätig sein.

Datum: 20. Mai 2015

Mitgliederbefragung April 2015

An der Umfrage haben sich fast 500 Mitglieder beteiligt. Dies werten wir als ein sehr positives Zeichen für eine lebendige, zukunfts- und lösungsorientierte Gesellschaft. Nochmals vielen Dank an alle, die sich Zeit dafür genommen haben! Die sorgfältigen Einzelauswertungen werden sicher etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber die Statistiken zum Endergebnis möchten wir Ihnen nicht vorenthalten (siehe Anhang).

 

pilze-deutschland ist online

Die Seite "www.pilze-deutschland.de" ist aktiv! Auf diesen Seiten werden nicht nur Verbreitungskarten aus Bund und Ländern von ca. 10.000 Pilzarten gezeigt, sondern sukzessive Bilder und detaillierte Beschreibungen ergänzt. Die Inhalte basieren hauptsächlich auf der ehrenamtlichen Mitarbeit von mehreren hundert Pilzkennern aus den Bundesländern.

Die Phase 2 mit dem Import von Bildern hat begonnen - dafür sind wir auf die Zulieferung aller Pilzfotografen angewiesen. Eine Anleitung findet sich im Anhang.

Datum: 22. September 2014

Pilz des Jahres 2015 ist die Becherkoralle - Artomyces pyxidatus

Datum: 1. August 2014

Pilzflyer aus dem Schwarzwald

Für die Schwarzwaldregion und darüber hinaus hat Karin Pätzold einen neuen Pilzflyer mit Bildern von Georg Schabel für die Öffentlichkeitarbeit gestaltet.

Er wird im Umfeld der Naturparke und des neuen Nationalparks u. a. für die Bildungsarbeit in Schulen eingesetzt. Der Flyer ist auf Anfrage erhältlich bei Karin Pätzold und der DGfM-Geschäftsstelle.

Datum: 31. Juli 2014

Neuer DGfM-Info-Flyer "Das Reich der Pilze" für Kinder(gärten)

Das Team-Nachwuchsarbeit, ein neuer Fachausschuss unserer Gesellschaft, hat speziell für unsere Jüngsten und ihre Betreuer einen Info-Flyer konzipiert.

Der Flyer wird in Kürze gedruckt und dann auf Anforderung versandt.

Datum: 16. Mai 2014

Wir haben ein neues Präsidium!

Am 3. Mai wurde auf der Mitgliederversammlung in Mainz ein neues Präsidium gewählt:

Prof. Dr. Marco Thines (Präsident)

Dr. Wolfgang Prüfert (Vizepräsident)

Dr. Martin Schmidt (Vizepräsident)

Walter Braeschke (Schatzmeister)

Hans Halbwachs (Schriftführer)

Dr. Rita Lüder (Jugendarbeit)

Peter Karasch (Öffentlichkeitsarbeit)

Veronika Wähnert (PSV-Wesen)

Die Vorstellung der Präsidiumsmitglieder ist unter „Die DGfM > Präsidium“ zu finden.

Verantwortungsarten Deutschlands (Beiheft Z. Mykol. 13)

19 Großpilzarten, für deren globale Erhaltung Deutschland eine hohe bzw. besonders hohe Verantwortung besitzt.

Das Beiheft enthält die Steckbriefe von seltenen Arten, deren Hauptverbreitungsgebiet in Deutschland liegt. In den Steckbriefen sind Angaben zu Systematik und Taxonomie, Beschreibung mit vielen Abbildungen, Verbreitungsangaben, Hinweise zu Gefährdungsursachen und Schutzstatus sowie eine ausführliche Charakterisierung des Lebensraums enthalten.

2014: Crucibulum laeve (Huds.) Kambly, Tiegelteuerling

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie möchte mit der Wahl des Tiegelteuerlings zum Pilz des Jahres 2014 auf die große Bedeutung der Pilze in den natürlichen Stoffkreisläufen aufmerksam machen. Es sind in erster Linie die oft im Verborgenen wirkenden Fadenwesen, die mit ihren Enzymen abgestorbene, organische Stoffe wie Holz, Blätter, Nadeln u. v. m. remineralisieren und somit wieder für die Pflanzenwelt verfügbar machen. Ohne diese Ökosystemleistung der Pilze würde in kürzester Zeit die gesamte Nahrungskette zusammenbrechen.

2013: Entoloma incanum (Fr.: Fr.) Hesler, Braungrüner Zärtling

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Pilz des Jahres 2013 gewählt. Der Braungrüne Zärtling kann in vielen Bereichen Deutschlands, Europas und darüber hinaus entdeckt werden.

Datum: 20. September 2012

Zeitschrift für Mykologie - Archiv online

Liebe Pilzfreunde,

Dank eurer Mithilfe ist das Archiv mit Artikeln aus alten Z. Mykol. , Z. Pilzk. und Beiheften nun online verfügbar.

Das Archiv bietet eine Filterfunktion, mit der nach beliebigen Worten oder Wortteilen in den Feldern: „Autor, Titel, Zusammenfassung und Schlagwort“ gesucht werden kann. PDFs aller Artikel, die älter als sechs Jahre sind, stehen zum kostenlosen Download bereit.

Außerdem besteht die Möglichkeit Resthefte aus den Beständen der DGfM günstig zu erwerben.

Datum: 8. September 2012

Nachruf - Erast Parmasto

Die DGfM und ihre Mitglieder trauern um Erast Parmasto.....

Der Nachruf in deutscher Fassung von Prof. em. Andreas Bresinsky wurde für die Vereinsmitteilungen der Z. Mykol 78/2: 105-108 verfasst. Bedauerlicher Weise kam es in der Druckerei zu einem Fehler in den Druckbögen, so dass auf der letzten Seite des Nachrufs nochmals die S. 108 aus dem wissenschaftlichen Teil abgedruckt wurde.

Großpilze im Mikroskop (Beih. Z. Mykol. 12)

Titelbild "Großpilze im Mikroskop"

Heinz Clémençon ist als Meister der Pilzmikroskopie und als Autor der "Anatomie der Hymenomyceten" gewiss allen Mykologen bekannt. In seinem neuesten Buch wählt er acht überall verbreitete Pilzarten wie den Ockertäubling (Russula ochroleuca)  und den Butterrübling (Rhodocollybia butyracea), und enthüllt deren aufregenden mikroskopischen Details. Wer vorher glaubte, diese Pilze zu kennen, für den erhält der Begriff "kennen" nach der Lektüre eine neue Dimension. In dieser Tiefe hat sich wohl kaum ein anderer Mykologe mit der Morphologie dieser Arten beschäftigt.

Datum: 8. Mai 2012

Die Pilze der Ammerseeregion

eine Zusammenstellung aller bislang bekannten Arten als Internetportal

Die Bayerische Mykologische Gesellschaft ( www.pilze-bayern.de ) und Mitglieder des Vereins für Pilzkunde München ( www.pilze-muenchen.de ) starten mit Hilfe der Leader-Aktionsgemeinschaft Ammersee eine einzigartige Dokumentation als Internetportal.

Datum: 8. Mai 2012

Relaunch des DGfM-Forums

Nach längerer Pause ist es nun endlich wieder online: Das gesellschaftseigene Diskussionsforum der DGfM. Sie erreichen das Forum unter der bereits früher genutzten Adresse forum.dgfm-ev.de.

Datum: 11. März 2012

Rundbrief zur ao MV vom 03. März 2012 in Frankfurt

am 3. März 2012 fand nun in Frankfurt die seit Anfang November 2011 von über 170 Mitgliedern beantragte außerordentliche Mitgliedversammlung statt. Zur Versammlung waren rund 157 Mitglieder aus allen Bundesländern angereist. Damit dürfte es wohl eine der - wenn nicht die - am besten besuchten Mitgliederversammlungen in der rund 90-jährigen Geschichte unserer Gesellschaft gewesen sein. Allen Teilnehmern gilt hier ein ganz besonderer Dank für ihr Engagement und die auf sich genommenen Mühen.

Datum: 8. Februar 2012

Laudatio für Professor Kreisel bei der Universität Greifswald erhältlich

Anlässlich des 80. Geburtstages unseres Ehrenmitgliedes Professor Dr. Hanns Kreisel fand am 15. Juli 2011 ein Mykologisches Kolloquium im Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald statt. Jetzt wurde die Laudatio für Professor Kreisel, gehalten von Dr. Lebrecht Jeschke, als Neue Folge Nr. 144 der Greifswalder Universitätsreden veröffentlicht.

Der Beirat „Pilzverwertung und Toxikologie“

Am 19. April 2008 wurde der DGfM-Beirat „Pilzverwertung und Toxikologie“ in Wolfhagen bei Kassel gegründet. Der Beirat tagt halbjährlich.

2012: Cantharellus cinereus Pers.: Fr., Grauer Leistling

Ein unscheinbarer Geselle ist der Graue Leistling. Mit seinen graubraunen Tarnfarben ist er schwer im Herbstlaub auszumachen. Es sei denn, er wächst zwischen gelb verfärbten Hainbuchenblättern, wie auf unserem wunderschönen Bild des Pilzfotografen und Hobby-Mykologen Marco Gebert. Mit seinem trichterförmigen Hut, den grauen Leisten auf der Hutunterseite und dem braunen Stiel ähnelt er dem Trompeten-Pfifferling. Der Fachmann erkennt schon aus dem lateinischen Namen „Cantharellus cinereus“, dass der graue Leistling tatsächlich mit dem Pfifferling verwandt ist.

Gattungswerk von Dr. Oertel

Die DGfM präsentiert hier zum Download das umfangreiche Gattungswerk von Herrn Dr. Bernhard Oertel.

Mykorrhiza

In dem Text „Mykorrhiza“ wird die Symbiose zwischen Bäumen und Pilzen für ältere Kinder beschrieben. Veranschaulicht wird der Text durch eine Schemazeichung.

Datum: 12. August 2011

Herbstzeit ist Pilzzeit!

Bitte seien sie vorsichtig bei der Bestimmung und beachten sie die Grundregeln des Pilzesammelns.

Datum: 23. Februar 2011

Wir trauern um Walter Pätzold

Walter Pätzold

 Wir trauern um unseren Vize-Präsident und Leiter der Hornberger Pilzlehrschau - Walter Pätzold, der am 22.2.2011 von uns gegangen ist. Er war uns Freund, Mentor, Ausbilder vieler Pilzsachverständiger, Referenten und Pilzfreunde. Der Naturschutz war ihm ein besonderes Anliegen, dass er auch in der DGfM verfolgte.

Datum: 4. Februar 2011

Aufruf für den Pilz des Jahres 2012

„Den Pilz des Jahres 2011 kennen Sie, doch welcher Pilz soll es 2012 werden? Die DGfM freut sich auf neue Vorschläge für den Pilz des Jahres. Diese reichen Sie bitte bei Prof. Dr. Langer bis zum 20.02.11 ein. Ein geeignetes Bild sollte hinzugefügt werden, Sie müssen aber nicht selber der Fotograf sein. Der Fotograf muss die Rechte an seinem Bild besitzen und bereit sein, diese Rechte der DGfM für redaktionelle Beiträge, dpa und auch für redaktionelle Beiträge im Internet, auch für Wikipedia, abzutreten.

Die Funga der Moore des Hochschwarzwaldes (Band 11)

Titelseite

Das Beiheft 11 der Zeitschrift für Mykologie ist erschienen. Mit der Bearbeitung der Funga der Hoch- und Niedermoore des Hochschwarzwaldes und deren Veröffentlichung in den Beiheften der Deutschen Mykologischen Gesellschaft hat Frau Doris Laber bewiesen, dass es trotz des vorherrschenden Zeitgeistes möglich ist, einen großen und wichtigen Beitrag zur Mykologie in Deutschland zu leisten. Seit 1974 wurden unermüdlich Exkursionen (578 !) durchgeführt, gesammelt, bestimmt, katalogisiert, gezeichnet und fotografiert.

Fachberater für Mykologie, univ. gepr.

Durch diese Ausbildung werden im Rahmen von acht Modulen Kenntnisse zur Systematik, Ökologie, Biotechnologie, Phytopathologie, Lebensmitteltechnologie, Genetik und medizinischen Bedeutung von Pilzen vermittelt. Diese Module werden überwiegend geleitet durch Professoren an verschiedenen Universitäten in Deutschland.

2011: Clathrus ruber Pers., Roter Gitterling

Bild von Clathrus ruber Pers.

Mit seinem geradezu außerirdischen Aussehen gehört der Rote Gitterling zu denjenigen Pilzen, die nicht zu übersehen sind. Seine fleischrote Gitterkugel schiebt sich etwa Tennisball groß aus einer schmutzig eierschalenfarbigen Hülle, dem Hexenei.

Datum: 5. November 2010

Myko Preis an Hans-Otto Baral vergeben

Myko Preis

Der "Pilzverein am Bachtel" hat den "Myko Preis - Prix Myko" an Hans-Otto Baral vergeben. Der mit 1000 CHF dotierten Preis wurde zum ersten mal vom noch jungen Vereins, gegründet 2002, vergeben.

Popular content

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer