Lehrposter über Pilze

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen hat die DGfM Pilzposter entwickelt, welche sich mit Themen rund um Pilze beschäftigen. Die Poster können als Informationsmaterial dienen, zum Beispiel bei Pilzausstellungen, in der Pilzberatung oder bei Einführungskursen in die Pilzkunde.

In der folgenden Liste finden Sie jeweils ein Vorschaubild (anklicken, um zu einer größeren Ansicht zu gelangen) und einen Downloadlink auf ein pdf mit dem Poster im Format DIN A3:

Pilze, die stillen Helfer im Wald

Inhalt:

Erklärt wird auf diesem Poster, dass Mykorrhiza eine Symbiose zwischen verschiedenen Pflanzen  und einem Pilzgeflecht (Myzel) ist. Die Bedeutung für die Pilze und ihre Partner (Bäume oder Vertreter anderer Pflanzengruppen) wird  herausgestellt Als Beispiele für die Lebensgemeinschaft zwischen bestimmten Bäumen und Pilzen werden Steinpilze, Pfifferlinge, Täublinge, Milchlinge, Trüffel und Knollenblätterpilze genannt und mit  Fotos illustriert.

Gestaltung:

Dr. Christoph Hahn

Vorschaubild

Pilze, Recyclingmaschinen und Kompostiermeister

Inhalt:

Das Poster zeigt die  Bedeutung der Pilze als Zersetzer (Saprobionten)  von Holz, anderen Pflanzen und tierischen Hinterlassenschaften wie Kot, Federn, Knochen usw. für die Natur auf. Genannt und auf Fotos gezeigt werden einzelne Vertreter  saprober Pilzgruppen, wie Trichterlinge, Helmlinge, Schwindlinge, Champignons und Schirmlinge.  Erläutert wird auch die Bedeutung der Folgezersetzer für die Pilzzucht.

Gestaltung:

Dr. Christoph Hahn

recycling

Verdacht auf Pilzvergiftung: Was tun?

Inhalt:

Genannt und abgebildet werden auf dem Poster Giftpilze, die häufig Verursacher von Vergiftungen sind: spitzgebuckelter Raukopf, Gifthäubling, ziegelroter Risspilz, kegelhütiger Knollenblätterpilz,  Fliegenpilz und Grünling. Aufgezählt werden häufige Symptome von Pilzvergiftungen. Außerdem sind die notwendigen Verhaltensweisen im Fall einer Pilzvergiftung aufgeführt. Auch der Hinweis, nur Pilze zu essen, die man genau kennt, fehlt nicht.

Gestaltung:

Rudolf Roglmeier

Vorschaubild

Warum wird Holz morsch?

Inhalt:

Holzabbauende Pilze sind immer die Ursache für  das Vermorschen von Holz. Pilzmyzel (Pilzgeflecht) ist in jedem morschen Holz vorhanden. Es durchwächst das Holz, nutzt die Bestandteile als Nahrung und verdaut es. Der sichtbare Teil eines Pilzes, der Furchtkörper, wird nur gebildet, wenn die Bedingungen günstig sind, denn er dient allein der Fortpflanzung. Gezeigt werden Bilder vom Zaunblättling (Braunfäule oder Würfelfäule), vom Zunderschwamm (Weißfäule), Samtfußrübling und Stockschwämmchen.

Gestaltung:

Dr. Wolgang Helfer

Vorschaubild

Toxische Schwermetalle in Wildpilzen

Inhalt:

Bei einigen Pilzarten liegt der Gehalt an Cadmium und Quecksilber höher als bei anderen Lebensmitteln. Da der regelmäßige Verzehr großer Pilzmengen nicht unbedenklich ist, wird die Verzehrempfehlung des Bundesgesundheitsministeriums und der Weltgesundheitsbehörde (WHO) aufgeführt. Besonders belastet sind gilbende Champignonarten (Anisegerlinge). Das Poster gibt auch Hinweise zu Gebieten, die beim Sammeln von Pilzen gemieden werden sollten.

Gestaltung:

Gerd Fischer

Vorschaubild

Radioaktive Belastung der Wildpilze

Inhalt:

Die radioaktive Belastung von bestimmten Wildpilzen lag 2004 in bestimmten Gebieten Deutschlands immer noch über dem Grenzwert, der Strahlenverordnung für Lebensmittel. Eine Karte der Bundesrepublik veranschaulicht die betroffenen Gebiete. Warum eine wesentliche Änderung in den nächsten Jahren nicht zu erwarten ist, wird auf dem Poster erläutert. Abgebildet und genannt werden Pilzarten, die besonders belastet sind aber auch solche mit einer niedrigen Belastung.

Gestaltung:

Gerd Fischer

Vorschaubild

Pilze sammeln

Inhalt:

Das Poster gibt wichtige Hinweise zum Sammeln von Pilzen. Zunächst werden wichtige Tipps zum Sammeln von Speisepilze aufgeführt. Dazu gehören der richtige Sammelbehälter, das ausschließliche Sammeln einwandfreier Pilze, die schonende Ernte und das Reinigen am Fundort. Außerdem gibt es Empfehlungen zum Umgang mit unbekannten Pilzarten, wie die Überprüfung der Pilze in einer Pilzberatung. Gezeigt werden auf Fotos ein Sammelkorb, sowie frische und vermadete Steinpilze.

Gestaltung:

Helmut und Renate Grünert

Vorschaubild

Pilzkartierung - Warum?

Inhalt:

Auf diesem Poster wird die Bedeutung der Pilzkartierung herausgestellt. Zum Einen besteht die Wichtigkeit darin, dass die genaue Anzahl der in Deutschland vorkommenden Großpilze noch ungeklärt ist. Außerdem dient die Erfassung der Pilze dazu, Aussagen über Verbreitung und Gefährdung der einzelnen Arten zu machen. Die hohe Anzahl der in den vergangenen Jahren ehrenamtlich gesammelten Funddaten dient auch als Grundlage für die Erstellung neuer Roter Listen von Bund und Ländern. Die Funddaten werden in Datenbanken übertragen und in Karten dargestellt.

Gestaltung:

Peter Karasch

Vorschaubild

Gefährdete Pilzarten

Inhalt:

Jede vierte Pilzart in Deutschland gilt als gefährdet. Eine häufige Ursache ist der Eintrag von Kunstdünger, Gülle und Pestiziden, die  die Pilzwelt nachhaltig schädigen. Sie zerstören sensible Biotope wie beispielsweise Magerrasen und nehmen dadurch Pilzgruppen wie Saftlingen, Wiesenkeulchen und Erdzungen  Lebensraum. Aber auch viele Mykorrhizapilze sind durch die Überdüngung gefährdet und gehen in ihren Beständen zurück. Deshalb ist der Schutz von naturnahen Lebensräumen der beste Pilzschutz.

Gestaltung:

Peter Karasch

Vorschaubild

Pilzvergiftung: Basiswissen für Ärzte

Inhalt:

Stichwortartig werden auf diesem Poster die verschiedenen Vergiftungssyndrome dargestellt. Aufgeführt werden jeweils Latenzzeit, das Krankheitsbild mit seinen Symptomen und die verursachenden Pilze. Aufgeführt sind das Amatoxin – Syndrom, das Orellanus – Syndrom, das Pantherpilz- / Fliegenpilz – Syndrom, das Muskarin – Syndrom und das Gastrointestinale – Syndrom. Ergänzt werden diese Ausführungen durch die Abbildung von den Giftpilzen Grüner Knollenblätterpilz, spitzgebuckelter Raukopf, ziegelroter Risspilz, Gifthäubling, Pantherpilz und Riesenrötling.

Gestaltung:

B. Haberl, Dr. R. Pfab, Prof. Dr. T. Zilker (Klinikum Rechts der Isar, München)

Vorschaubild

Pilze als Pflanzenparasiten im Garten

Inhalt:

Informationen über Pilze als Pflanzenparasiten werden auf diesem Poster mit vielen Abbildungen, sowie Informationen in Textform über Vorbeugung, Hilfen im Fall einer Infektion und weiteren grundsätzlichen Hinweisen gegeben. Es gilt, dass gesunde Pflanzen weniger anfällig für Infektionen sind. Die Anwendung chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel sollte vermieden werden, besser sind Rückschnitt, eine gemäßigte Wasserzufuhr, biologische Hausmittel und notfalls die vollständige Entfernung.

Gestaltung:

in Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt

Vorschaubild

Beteiligte Organisationen

Pilzverein Augsburg-Königsbrunn

Arbeitsgemeinschaft Mykologie Ulm (AMU)

Verein für Pilzkunde München

Klinikum Rechts der Isar, München

Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main

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