Der Adalbert-Ricken-Preis 2018 wurde während der Internationalen DGfM-Tagung in Möhnesee (NRW) an Felix Hampe für sein herausragendes Engagement in der Erforschung der Milchlinge und Täublinge verliehen.

Der Adalbert-Ricken-Preis 2016 wurde an Ditte Bandini für ihre herausragene Arbeit bei der Erforschung der Risspilze (Inocybe) verliehen.

Der Adalbert-Ricken-Preis 2014 erging in Mettlach/Orscholz an Björn Wergen für seine systematische Bearbeitung der Ascomyceten, insbesondere der Kernpilze.

Der Adalbert-Ricken-Preis 2010 wurde an Friedemann Klenke für seine Arbeiten über phytopathogenen Kleinpilze verliehen.

Der Adalbert-Ricken-Preis 2008 geht an Thomas Lehr für seine Regionalfloristik und die morphologisch-taxonomische Bearbeitung verschiedener Pilzgruppen insbesondere der Filzröhrlinge.

Der Ricken-Preis 2006 geht an Jörg Albers. Seine mykologischen Schwerpunkte liegen in der Erfassung der regionalen Pilzflora (Funga) mit einem Schwerpunkt in der Standortkunde und Standortkartierung. Besonderes Interesse finden hier die Inseln der Nordsee und die Binneninseln im Unterlauf der Weser. Seine Bemühungen um die Erkenntnisse älterer Pilz- und Naturkundler im Raum Bremen runden das sympathische Bild des noch jungen Hobbyforschers ab. Seine Wahl zeigt auch, dass Mykologie in unserer Gesellschaft keineswegs mit Harz und Haarstrang im Norden aufhört.

Den Adalbert-Ricken-Preis verlieh die Deutsche Gesellschaft für Mykologie 2004 an Peter Karasch aus Gauting für seine wegweisenden pilzfloristischen Untersuchungen auf einer Huteweide, der sog. Goaslweide im Bayerischen Fünf-Seen-Land, am Ammersee. Bis 2014 wurden von ihm auf der nur 3,8 ha großen Fläche mehr als 1.100 Pilzarten dokumentiert (s. pilze-ammersee.de). Die Goaslweide ist somit zu einem Vorzeigevorhaben für das Projekt „Pilzflora ausgewählter Gebiete“ geworden.

Auf der Deutschland-Tagung in Hornberg wurde der Adalbert-Ricken-Preis 2002 an Benno Westphal aus Mosbach verliehen – in Würdigung seiner Verdienste um die mykofloristische Erforschung Nordwest-Mecklenburgs sowie für seinen langjährigen Einsatz in der Pilzaufklärung und -beratung der Stadt und des Kreises Wismar.

Andreas Gminder wurde der Adalbert-Ricken-Preis 1998 für seine breitgestreute, mykologische, taxonomisch-floristische Tätigkeit und für seinen Einsatz bei der Kartierung der Großpilze Deutschlands zuerkannt.

Josef Christan wurde für seine herausragenden Untersuchungen an der Gattung Ramaria mit dem Adalber-Ricken-Preis 1996 geehrt.