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Der Adalbert-Ricken-Preis 2016 wurde an Ditte Bandini für ihre herausragene Arbeit bei der Erforschung der Risspilze (Inocybe) verliehen.

 Der Adalbert-Ricken-Preis unserer Gesellschaft wurde am 01. Oktober 2014 in Mettlach/Orscholz an Björn Wergen für seine systematische Bearbeitung der Ascomyceten, insbesondere der Kernpilze verliehen.

 

Der Adalbert-Ricken-Preis 2010 wurde an Friedemann Klenke verliehen.

 

Der diesjährige Preisträger des Adalbert Ricken-Preises ist Thomas Lehr und es ist mir eine besondere Freude, dass ich ihn hier vorstellen und seine Arbeit in der Mykologie würdigen darf, da wir schon seit mehr als 10 Jahren freundschaftlich verbunden sind.

Der Ricken-Preis 2006 geht an Jörg Albers. Seine mykologischen Schwerpunkte liegen in der Erfassung der regionalen Pilzflora (Funga) mit einem Schwerpunkt in der Standortkunde und Standortkartierung. Besonderes Interesse finden hier die Inseln der Nordsee und die Binneninseln im Unterlauf der Weser. Seine Bemühungen um die Erkenntnisse älterer Pilz- und Naturkundler im Raum Bremen runden das sympathische Bild des noch jungen Hobbyforschers ab. Seine Wahl zeigt auch, dass Mykologie in unserer Gesellschaft keineswegs mit Harz und Haarstrang im Norden aufhört.

Den Adalbert-Ricken-Preis verlieh die Deutsche Gesellschaft für Mykologie 2004 an Herrn Peter Karasch aus Gauting für seine wegweisenden pilzfloristischen Untersuchungen auf einer Huteweide, der sog. Goaslweide im Bayerischen Fünf-Seen-Land, am Ammersee. Bis 2014 wurden von ihm auf der nur 3,8 ha großen Fläche mehr als 1100 Pilzarten dokumentiert (s. pilze-ammersee). Die Goaslweide ist somit zu einem Vorzeigevorhaben für das Projekt „Pilzflora ausgewählter Gebiete“ geworden.

Auf der Deutschlandtagung in Hornberg am 28.September 2002 wurde der Adalbert-Ricken-Förderpreis an Herrn Benno Westphal aus Mosbach verliehen – in Würdigung seiner Verdienste um die mykofloristische Erforschung Nordwest-Mecklenburgs sowie für seinen langjährigen Einsatz in der Pilzaufklärung und -beratung der Stadt und des Kreises Wismar.

 

Andreas Gminder wurde der Förderpreis zuerkannt für seine breitgestreute, mykologische, taxonomisch-floristische Tätigkeit und für seinen Einsatz bei der Kartierung der Großpilze Deutschlands.

 

Josef Christan wurde für seine herausragenden Untersuchungen an der Gattung Ramaria geehrt.

 

Hans-Otto Baral, erhielt 1994 den Adalbert-Ricken-Preis aufgrund seiner herausragenden taxonomsichen und systematischen Arbeiten an Ascomycetes.