Weiterbildungsveranstaltungen können überall, gerne auf regionaler Ebene durchgeführt werden. Entsprechende Veranstaltungen können von Einzelpersonen, lokalen Pilzvereinen, Verbänden und Institutionen angeboten werden. Für die Organisation und Durchführung einer PSV-Weiterbildung muss ein Pilzsachverständiger der DGfM verantwortlich zeichnen und als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung stehen.


Beantragung

  • Als Organisator stellen Sie die Veranstaltung zum frühest möglichen Zeitpunkt, jedoch mindestens vier Wochen vor Beginn der geplanten Veranstaltung, als Termin in den DGfM-Kalender ein. Dabei hängen Sie an den Termin einen detaillierten Programmablauf an.
  • Der Termin wird von Ihnen als "PSV-Weiterbildung beantragt" kategorisiert. Der PSV-Beauftragte wird darüber automatisch vom System benachrichtigt.
  • Der PSV-Beauftragte informiert Sie dann zeitnah per E-Mail über die Anerkennung der Veranstaltung bzw. entsprechende Änderungsvorschläge und markiert den Termin im Kalender als "genehmigt".

Umfang und Inhalte

  • Eine Weiterbildungsveranstaltung umfasst mindestens 12 Unterrichtseinheiten (12 x 45 min) oder 9 Zeitstunden (9 x 60 min), die zusammenhängend oder gesplittet innerhalb eines Kalenderjahres angeboten werden können.
  • Obligate Inhalte der Veranstaltungen sind: Ökologie, Morphologie, Anatomie, Toxikologie, Systematik, Pilzbestimmung (Schlüsselarbeit).
  • Zusätzlich gehört zu einer Weiterbildung mindestens eine Exkursion.
  • Daneben können Sie auch andere für Pilzsachverständige relevante Themen behandeln.

Teilnahmebescheinigungen

Der Organisator bescheinigt allen Teilnehmern schriftlich die Teilnahme an der Veranstaltung. Dies ist die Grundlage für die Verlängerung des PSV-Status.