Das Bundesfinanzministerium hat drei Briefmarken mit Pilzmotiven vorgestellt. Jene „Plusmarken“ kosten ein paar Cent mehr als das Porto. Der Erlös geht an die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. und soll das Wohl von Kindern und Jugendlichen fördern.

Die Verantwortlichen haben sich für drei gleichermaßen bekannte und geschätzte Speisepilze entschieden:

  • Echter Pfifferling (Cantharellus cibarius) mit 70 Cent Porto und 30 Cent Zuschlag,
  • Echter Steinpilz (Boletus edulis) mit 85 Cent Porto und 40 Cent Zuschlag,
  • Maronen-Röhrling (Imleria badia) mit 145 Cent Porto und 55 Cent Zuschlag.

Auf die Motivwahl hatte die DGfM keinen Einfluss. Peter Karasch hat das Projekt von Beginn an als fachlicher Ansprechpartner begleitet. Möglicherweise war der vor rund zwei Jahren von Prof. Dr. Marco Thines beim BMF eingereichte Vorschlag ein richtungsweisender Impuls, dass heuer Pilze die Plusmarken zieren.

Grundlage für die Beschreibungen bilden Dr. Rita Lüders Artporträts aus ihrem Buch „Pilze zum Genießen“ (Lüder & Lüder 2013, ISBN 978-3981461237), die sie dafür unentgeltlich zur Verfügung stellte – besten Dank an dieser Stelle!

Wer die Marken erstehen will, muss sich noch bis zum folgenden Donnerstag gedulden. Die Plusmarken sind vom 9. August bis Ende Oktober 2018 in allen Filialen der Deutschen Post AG erhältlich. Bis auf weiteres sollen die Marken ab dem Ausgabetag auch über die Stiftung und die Post-Niederlassung Weiden bezogen werden können.
 

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Bilder

Gestaltung Postwertzeichen: Sibylle Haase-Knels und Prof. Fritz Haase, Bremen | Illustration Briefmarkenmotive: Albin Schmalfuß aus dem Buch „Führer für Pilzfreunde“ von Edmund Michael, 1897, erschienen im Verlag Förster & Borries, Zwickau

Gestaltung Postwertzeichen: Sibylle Haase-Knels und Prof. Fritz Haase, Bremen | Illustration Briefmarkenmotive: Albin Schmalfuß aus dem Buch „Führer für Pilzfreunde“ von Edmund Michael, 1897, erschienen im Verlag Förster & Borries, Zwickau