• Graue Speisemorchel - Morchella vulgaris (Foto: Andreas Kunze)
 

Über einige Chamonixiafunde in Mitteleuropa

Mehrere Neufunde der Chamonixia caespitosa Roll. in Süddeutschland, Österreich und - unbelegt - in der Schweiz werden im Hinblick auf die ökologischen Verhältnisse der Standorte beschrieben. Die Chamonixiafunde S o e h n e r s, deren Zugehörigkeit zu Chamonixia caespitosa in der jüngeren Literatur als nicht sicher bezeichnet worden war, wurden revidiert und als nicht vollreife Entwicklungsstadien erkannt, die aber eindeutig der Art zuzuordnen sind. Die cytologischen Untersuchungen von Capellano (1967) wurden - insbesondere mit Hilfe der Sporenvolumenstatistik - an reiferen Sporen fortgesetzt. Es zeigte sich, daß zwar die jungen, hyalinen Sporen zweikernig sind - übereinstimmend mit Capellano -, daß aber die reifen, opaken Sporen meist 4 bis 6 Kerne besitzen, deren Durchmesser bis zu 0,6 µm absinken kann.
Autor: Gross, G.
Jahr: 1973
Ausgabe: Z. Pilzk. 39(3-4)
Seiten: 203-212
gehört zu Heft: Z. Pilzk. 39(3-4)
Schlagworte: Chamonixia caespitosa
Download: ZP393203Gross.pdf 4,51 MB


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