Beauftragter für Pilzsachverständige

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Dorfstraße 27
07751 Jena - Jenaprießnitz


1964 als Schwabe in Stuttgart zur Welt gekommen, verbrachte Andreas Gminder nicht nur die Kindheit und Jugendzeit dort, sondern auch seine ersten Pilzjahre. 1989 trat er dem Verein der Pilzfreunde Stuttgart bei und machte im Jahr darauf die PSV-Prüfung in Hornberg bei Walter Pätzold. Eine Beisitzerin damals war Hanna Maser, ausgewiesene Expertin für Rindenpilze und Porlinge, die den „Frischling“ mit ihrer Liebe zum Mikroskopieren und ihrer genauen Arbeitsweise mächtig imponierte und beeinflusste – selbst wenn es nicht annähernd zu ähnlicher Qualität reichen sollte …

Weiterhin wurde er maßgeblich von „Zotto“ Baral, Hans Haas, und German J. Krieglsteiner geprägt. Darin spiegeln sich seine mykologischen Vorlieben wieder, die da liegen im Bereich der Blätterpilze (besonders Amanita, Cortinarius und Hebeloma) und der inoperculaten Ascomyceten (Mollisia und Verwandte) sowie über allem die praktische Anwendung des Pilzwissens im Bereich der Ökologie und des Naturschutzes.

Erste Publikationen entstanden ab 1991 in diversen, auch ausländischen, Fachzeitschriften, teilweise mit weiteren Autoren. Ab 1999 arbeitete er gemeinsam mit German J. Krieglsteiner am Grundlagenwerk „Die Großpilze Baden-Württembergs“. Auch seine im Kosmos-Verlag erschienenen Bücher erfreuen sich weiter Verbreitung.

2003 erfolgte der Umzug nach Thüringen, wo er in der dortigen Thüringer Arbeitsgemeinschaft für Mykologie (ThAM) schnell Fuß fasste. Er ist geschieden und hat eine Tochter (11) sowie zwei Stiefsöhne (20, 18). Derzeit pendelt er zwischen seinem Heimatort Jena und dem seiner Lebensgefährtin Goslar.

Andreas Gminder ist seit 2004 hauptberuflicher Mykologe. Neben der Durchführung feldmykologischer Projekte in verschiedenen Regionen Deutschlands und Tschechiens liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt auf der Leitung von Pilzkursen verschiedenster Thematik in Deutschland und Kroatien für Teilnehmer mit unterschiedlichem Kenntnisstand.

Innerhalb der DGfM engagiert sich Andreas seit 2012 als Schriftleiter der Zeitschrift für Mykologie. Außerdem ist er in mehreren Fachausschüssen tätig gewesen (FA Pilzverwertung und Toxikologie, FA PSV-Wesen) bzw. ist dies heute noch (FA Naturschutz und Kartierung) oder erneut (FA PSV-Wesen).

Als Ansprechpartner für PSV-Belange möchte er versuchen, das PSV-Wesen in Zusammenarbeit mit dem FA weiter zu entwickeln und allen als fachlicher Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Ein Wunschziel von ihm wäre, aktive Pilzberater und -sachverständige, die nicht DGfM-geprüft sind, irgendwie in ein gemeinsames PSV-Wesen in Deutschland zu integrieren.