Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat seinen Bericht „Radioaktive Kontamination von Speisepilzen“ mit Messergebnissen erweitert. Auch 2017 wiesen einige wild wachsende Speisepilze deutlich erhöhte Werte des radioaktiven Cäsium-137 auf.

Aufgrund der Halbwertszeit von rund 30 Jahren ist das von der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl stammende Cäsium-137 bisher erst etwa zur Hälfte zerfallen. Laut BfS seien aber keine gesundheitlichen Folgen zu befürchten, sofern selbst gesammelte Wildpilze in üblichen Mengen verzehrt werden.

Das BfS verfolgt durch eigene Untersuchungen die radioaktive Kontamination wild wachsender Speisepilze im Süden Deutschlands und veröffentlicht die Messergebnisse in einem Bericht, der jährlich aktualisiert wird. Der Bericht mit den Zahlen aus 2017 kann kostenlos als PDF-Dokument heruntergeladen werden:

KABAI E, BAGINSKI K, POPPITZ-SPUHLER A (2018) Radioaktive Kontamination von Speisepilzen: Aktuelle Messwerte (Stand: 2017). Online veröffentlicht am 15.11.2018. BfS - Bundesamt für Strahlenschutz (Hrsg.): 91 S.

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Leckere Röhrlinge im Sammelkorb

Leckere Röhrlinge im Sammelkorb | Bild: Silvia „silviarita“, Pixabay