Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie lädt alle Naturbegeisterten am Wochenende ins Tagungszentrum Blaubeuren ein. Dort findet eine Ausstellung heimischer Frischpilze mit individuellen Pilzberatungen sowie ein Markt der Möglichkeiten statt. Zudem wird der Pilz des Jahres 2022 präsentiert und ein öffentlicher Vortrag angeboten.

 

Blaubeuren, 28. September 2021 — Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) feiert ab Donnerstag ihr 100-jähriges Jubiläum im Rahmen einer internationalen Tagung mit Exkursionen, Fachvorträgen und Gesprächsrunden. Für die Öffentlichkeit veranstaltet sie im Tagungszentrum Blaubeuren (www.tagungszentrum-blaubeuren.de) am Wochenende eine große Pilzausstellung und einen „Markt der Möglichkeiten“ rund um Pilzprodukte. Wer mag, kann seine Funde mitbringen und sich von Pilzsachverständigen beraten lassen.

Landrat Heiner Scheffold wird die Veranstaltung am Samstag eröffnen. Im Anschluss erfährt das Publikum den Pilz des Jahres 2022. Am Sonntagnachmittag steht allen Interessierten ein spannender Vortrag über nachhaltige Pilzprodukte in der Industrie offen. PilzCoaches sorgen bei Kindern mit Pilz-Tattoos, das Färben mit Pilzen und Basteln mit Salzteig für Kurzweil. Geöffnet ist samstags von 14:00 bis 17:00 und sonntags von 11:00 bis 16:30 – der Eintritt ist frei. Es gelten die regionalen Corona-Maßnahmen.
 

Große Pilzausstellung

Im großen Festzelt des Tagungszentrums werden von Samstag bis Sonntag zahlreiche Frischpilze aus den umliegenden Wiesen und Wäldern gezeigt. Die Exponate werden von den Tagungsteilnehmern bei ihren Begehungen gesammelt und anschließend bestimmt. Zusätzlich können mitgebrachte Funde geprüften Pilzsachverständigen vorgelegt werden – eine ideale Gelegenheit, um neue Pilzarten kennenzulernen.
 

Markt der Möglichkeiten

Parallel findet an beiden Tagen der „Markt der Möglichkeiten“ statt. Mehr als 30 Aussteller präsentieren in der großen Halle „Blaubeurer Alb“ allerlei Produkte rund um Pilze bzw. aus Pilzen oder deren Inhaltsstoffe. Das Spektrum reicht von Werkstoffen aus Pilzmyzel über Pilzschmuck bis hin zu wertvollen alten Pilzbüchern.
 

Pilz des Jahres 2022

Am Samstagnachmittag um 14:30 verkündet Vizepräsident Peter Karasch den Pilz des Jahres 2022. Seit 1994 wählt die DGfM alljährlich den „Pilz des Jahres“. Die präsentierte Art soll stellvertretend für alle Pilze den Blick der Öffentlichkeit auf die wichtige Bedeutung der Pilze für unser Ökosystem richten. Mehr dazu auf www.pilz-des-jahres.de
 

Öffentlicher Vortrag

Sonntags referiert Prof. Dr. Vera Meyer von der Technischen Universität Berlin um 15:30 über „Pilzbiotechnologie als Innovationsmotor für eine nachhaltige Bioökonomie". Alle Interessierte sind herzlich willkommen!

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Pressefotos

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Handgemachter Pilzschmuck von Lakali Jewelry | Foto: Sonja Lichtenberg
 

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Der Gelbgegürtelte Schleimkopf (Cortinarius olidor) wächst bevorzugt auf Kalkböden bei Buche. | Foto: Jürgen Marqua
 

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Bildnutzung

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Pressekontakt

Stefan Fischer
Schriftführer und Pilzsachverständiger
Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail:

Mobil: 0171 7511811

 

Über die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.

Gegründet 1921, vertritt die gemeinnützige DGfM die Interessen von Pilzfreundinnen/Pilzfreunden und Mykologinnen/Mykologen in ganz Deutschland. Sie definiert die Qualifikationen zum PilzCoach, zur/zum Pilzsachverständigen und universitätsgeprüften Fachberater/in für Mykologie. Aktuell wird eine mehrstufige Qualifizierung in der Feldmykologie etabliert. Die DGfM gibt die „Zeitschrift für Mykologie“ sowie das englischsprachige Journal „Mycological Progress“ heraus. Sie veranstaltet Fachtagungen und vergibt Förderpreise. Seit 1994 kürt die DGfM alljährlich den „Pilz des Jahres“. Als nichtstaatliche Organisation setzt sie sich für den Arten- und Biotopschutz von Pilzen ein. Sie koordiniert die bundesweite Pilzkartierung und veröffentlicht auf www.pilze-deutschland.de Fotos und Verbreitungskarten.

Bilder

Handgemachter Pilzschmuck von Lakali Jewelry

Handgemachter Pilzschmuck von Lakali Jewelry | Bild: Sonja Lichtenberg

Der Gelbgegürtelte Schleimkopf (Cortinarius olidus) wächst bevorzugt auf Kalkböden bei Buche.

Der Gelbgegürtelte Schleimkopf (Cortinarius olidus) wächst bevorzugt auf Kalkböden bei Buche. | Bild: Jürgen Marqua